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An American Crime (FSK 16)

Verdammt gut, verdammt schrecklich

Im Juli 1965 nimmt Gertrude Baniszewski die beiden Kinder Sylvia und Jennie Likens bei sich auf. Weil sie das Geld braucht, verspricht sie den viel umherreisenden Eltern (sie sind Schausteller auf einem Jahrmarkt) eine Zeit lang auf sie auf zu passen. Am 26. Oktober des selben Jahres, war Sylvia Tot. Sie wurde im Keller gefoltert und Misshandelt; von Gertrude, ihren sechs anderen Kindern und auch anderen Jugendlichen aus der Nachbarschaft.

 

"An American Crime " ist ein verdammt guter Film, aber, so gut er ist, er ist mindestens genau so schrecklich. Er gehört zu der Art von Filmen, die einen zutiefst verstören und nach denen man sich wünscht man hätte ihn sich nie angeschaut. Aber so viel ich diesen Film loben könnte, fang ich hier mit dem einen, dem einzigen negativen Punkt an: der Film spielt seinen Trumpf ganz am Anfang. Bereits im Trailer wird erwähnt, dass alles wirklich passiert ist. Ich denke, hätte man ganz am Ende "basierend auf einer waren Begebenheit" eingeblandet, hätte ich mich in die nächste Ecke gekauert. Ich hätte den ganzen Film lang gedacht: "So etwas würde im wahren Leben doch nicht so einfach passieren. Das hat sich alles nur irgendein kranker Drehbuchautor ausgedacht!" Aber Nein. Das hier hat sich niemand ausgedacht. Es ist realität!

Aber kommen wir zu den positiven Punkten. Es gibt nicht viele Filme bei denen ich weine, und es gibt noch weniger bei denen ich wirklich anfange zu heulen. "An American Crime" ist so einer, und ich weiß nicht mal genau, warum. Wahrscheinlich, weil das Ende mich einfach fertig gemacht hat. Und ich meine nicht das gefühlte Ende, wo eigentlich alles endet, sondern das Ende ganz am Ende, kurz vor dem Abspann, nach den von Sylvia vorgetragenen Biografien der Beteiligten. Aeber ich will hier nicht so lange über das Ende reden bis ich irgendwann doch spoiler. Aber eins verat ich euch noch: das Ende ist einer der Gründe, warum ich beim Anblick von Karussels immer traurig werde. Aber weiter im Text.

Die Hauptdarstellerinnen waren einfach genial. Ellen Page , die mich sowie so immer überzeugt, war unglaublich mitleideregent als Sylvia Likens und Cathrine Keener , die ich bis dahin noch nicht kannte, war angsteinflößend als Getrude Baniszewski. Aber auch alle anderen Schauspieler (bis auf James Franco der einfach nur völlig fehl am Platz war und total unberechtigter Weise auch noch auf dem Cover steht) waren echt nicht übel, auch wenn ich von den meisten noch nie etwas gehört hatte.

"An American Crime" kommt mit 3 tropfen Blut aus (ich hab mitgezählt), aber das macht es nicht besser. Nein, das macht es sogar noch viel schlimmer, denn mein Gehirn malt sich alles noch viel graußamer aus, als Tommy O'Haver es je in Bildern hätte darstellen können. Ich finde Psycho- Horror sowie so schon tausendmal schlimmer als "normalen", butrünstigen Horror, und "An American Crime" ist ein sehr gutes Beispiel, warum.

Genrewertung: (Psycho-Thriller) 8,5 Punkte

Gesamtwertung: 7,5 Punkte

2.11.14 16:14


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Die Eiskönigin (FSK 0)

Etwas für jeden

Das ist "Die Eiskönigin" auf jeden Fall. Jeder kann sich mit mindestens einem Charkter des Films identifizieren. Bei mir ist es wahrscheinlich Elsa, also die Eiskönigin selbst, oder ihre kleine Schwester Anna.

Elsa hat ein großes Geheimnis und tut alles damit das nicht an die öffentlichkeit kommt. Sie kann Kälte und Eis kontrollieren, vergleichbar mit Icemans Kräften in X-Men . Nur das Elsa mit der Zeit immer stärker wird. Am Anfang ist alles noch spaßig und harmlos, aber nachdem sich Elsas kleine Schwester Anna durch einen Unfall beim spielen verletzt, wird Elsa in ihrem Zimmer eingesperrt und gezwungen ihre Kräfte zu verstecken. Und bis auf die Tatsache, das Anna sich die ganze Zeit wundert, warum Elsa nicht aus ihrem Zimmer kommen will/darf, läuft eigentich alles gut, bis zu dem Zeitpunkt an dem Elsa zur Königin gekrönt werden soll... und alles unendlich schief läuft.

Natürlich ist "Die Eiskönigin" ein animierter Disney-Film, weswegen man ihn eigentlich in die Kategorie Kinderfilm zählen würde, aber Tatsächlich ist der Film etwas für die ganze Familie. Ich bin gegenüber Animationsfilmen, und vor allem denen von Walt Disney , immer sehr skeptisch aufgelegt, aber umso überraschter war ich als ich "Die Eiskönigin" sah. Die Charaktere entsprechen nicht den Stereotypen, für diie Disney meiner Meinung nach immer stand. Die Frauen im Film sind stark und unabhängig von den Männern, und am Ende wird Anna nicht etwa von dem Helden Christoph gerettet, wie wohl eigentlich jeder erwartet hätte (sogar ich, obwohl ich eigentlih eine strikte Gegnerin ´dieser Mann-rettet-Frau-Geschichten bin), sondern ihre Schwester Anna. Das nenn ich mal Girlpower! Aber zurück zu dem Identifizierungs-Punkt: Ich denke jeder hat dieses eine Geheimniss, da man einfach niemandem erzählen würde, nichtmal der Person, die dir am nächsten steht. Aber irgendwann kommt es sowieso raus, und dann wünscht man sich, man hätte es dem anderen nie verheimlicht. Weil entweder ist der andere dann extrem gekränkt (im normalen Fall), oder die ganze Situation geräht aus den Fugen (in Elsas Fall). Aber egal wie "traurig" "Die Eiskönigin" jetzt vielleicht rüberkommt, es ist ein wirklich lustiger Film und vor allem der sprechende Schneeman Olaf (gesprochen von Hape Kerkeling )  sorgt regelmä?ig mit irgendeinem hirnverbrannten Spruch für Lacher.

"Die Eiskönigin" ein Film, den man sich auf jeden Fall ansehen sollte. Egal wie alt man ist. Aber bevor ich's vergesse, für die älteren unter euch noch eine kleine Vorwarnung: Es ist ein Disney-Film, also wird viel gesungen... just saying!

Punkte:

Genrewertung: (Kinderfilm) 9 Punkte

GEsamtwertung: 7,5 Punkte

29.9.14 16:26


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